Von Microcontrollern und Spycams
April 24th, 2010Ein Kollege meiner zahlreichen Online-Bekanntschaften hat mir gestern einen sehr wertvollen Tipp gegeben (danke Bernd
)
Seine technischen Tipps hierfür waren nicht uninteressant. Ein programmierbaer Microcontroller, der die Kamera aktiviert und deaktiviert, um die Akkuleistung zu kontrollieren, das GPS zu programmieren und vieles mehr. In Bausätzen zu ähnlichen Projekten fand ich einen solchen Microcontroller bereits. Ein durchaus nicht abzuweisender Gedanke.
Bislang spielte ich mit dem Gedanken, einen transportfähigen akku an bord mitzuführen - mobile Steckdosen, die sich via Akku selbst versorgen und damit die Elektronik am Laufen halten, während der Taschenwärmer die Geräte auf Betriebstemperatur halten. Microcontroller sind für diesen Zweck für die zeitliche Abfolge leider nicht brauchbar. ich m möchte den gesamten Flug dokumentieren können. Der Start dieses Gerätes also und die Landung müssen beide auf Bild nachweisbar sein. Hierfür also eine Kamera mit Selbstauslöser, die alle 10 - 30 sekunden Bilder macht.
Alternativ kam dann noch der Vorschlag mit der Spycam - eine Kleinstkamera, schlüsselanhängergroß, welche die Bilder machen kann. Sein Gedanke der Linsenvereisung war gar nicht so dumm, ja auch ich machte mir diesen Gedanken schon. Eine Schutzlinse für die Styroporöffnung vielleicht?
Eine stabile Wetterlage wird im Übrigen Voraussetzung für den Start des ersten Stratonauten sein. Ich möchte zwar liebend gerne Aufnahmen einer zu durchbrechenden Wolkendecke auf Bild haben, doch das wird mit erfolgreicher Absolvierung des ersten Projekts durchaus im Bereich des Möglichen sein. Upgrades sind dann immer noch möglich. Sofern ich einen Techniker auftreiben kann, der mehr Ahnung von der Programmierung eines Microcontrollers hat, wird diese Idee in jedem Fall mit einfließen. Besser Vorsicht als Nachsicht.